Wie bitte?

Milo aus St. Georgen weiß nicht nur, wo man am Attersee und im Attergau richtig gut essen kann. Auch was den
oberösterreichischen Dialekt angeht, hat er den Durchblick. Alle Sommerfrischler, die beim nächsten Restaurantbesuch so tun wollen, als ob sie „Hiesige“ – also Einheimische – sind, können bei Milo jetzt noch schnell Nachhilfeunterricht nehmen. 14 Fragen hat sich unser kleiner Schlauberger für euch ausgedacht. Findet ihr heraus, welche Bedeutung hinter den einzelnen Oberösi-Aussprüchen steckt?
1. Do hots an Tä.
A Hier gibt es Tee.
B Hier riecht es nicht gut.
2. So a Bsuff.
A Was für ein süffiges Getränk.
B Was für ein notorischer Trinker.
3. Wos faslst du denn do?
A Was redest du denn da daher?
B Was knabberst du denn da gerade?
4. Dös is echt Wuascht.
A Das ist echt egal.
B Das ist eine echt gute Wurst.
5. So a fade Nockn.
A Diese Nockerlsuppe schmeckt langweilig.
B Diese Person ist langweilig.
6. Bring uns an Doppla.
A Bringen Sie uns zwei Mal das gleiche Gericht.
B Bringen Sie uns einen Doppelliter Wein.
7. Und füa mi a Hoiwe.
A Und für mich eine halbe Portion.
B Und für mich einen halben Liter Bier.
8. Wos fia a Gfraßt.
A Was für ein grauenhaftes Essen.
B Was für ein schlimmes Kind.
9. Mogst an Koanan?
A Magst du einen Kornschnaps?
B Magst du nichts mehr?
10. So a Gschloda.
A Was für ein süffiges Getränk.
B Was für ein ungenießbares Getränk.
11. Dös is a gscheide Bissgurn.
A Das ist ein richtiger Leckerbissen.
B Das ist eine richtig böse Frau.
12. Do hamma iazt wos zum Kifön.
A Da haben wir jetzt etwas zum Nachdenken.
B Da haben wir jetzt etwas zum Knabbern.
13. Iazt is goa.
A Jetzt ist es zu Ende.
B Jetzt ist es gut durch.
14. Wos hobts denn iazt ausgschnopst?
A Welchen Schnaps habt ihr gerade ausgetrunken?
B Was habe ihr denn letztendlich vereinbart?
Die Auflösung:
1 B, 2 B, 3 A, 4 A, 5 B, 6 B, 7 B, 8 B, 9 A, 10 B, 11 B, 12 A, 13 A, 14 B