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Attersee Road-Trip

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Knappe 48 Kilometer habt ihr vor euch, wenn ihr den Attersee einmal entlang der Uferstraßen umrunden wollt. Aber wie lange dauert dieser Road-Trip eigentlich? Nun, es kommt ganz darauf an. Unsere Junior-Grafikerin Sarah hat einige Varianten für euch unter die Lupe genommen. Hier ihr Resümee.

 

Mit dem Auto

Für eine Umrundung des Sees mit dem Auto benötigt ihr unter Beachtung der hiesigen Verkehrsregeln etwa 50 Minuten. Aber auch nur dann,  wenn ihr nicht während der Attersee-Rush-Hours unterwegs seid. Und die sind im Sommer bei Schönwetter immer zwischen 10:00 und 13:00 Uhr – dann, wenn auch alle anderen an den Beach düsen – und zwischen 17:00 und 19:00 Uhr – dann, wenn alle wieder ihre Schwimmflügerl einpacken und nach Hause jetten. Sarahs Tipp: früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang starten. Zu dieser Zeit zeigt sich der See von seiner extra-schönen Seite und ihr müsst euch die Straße nicht mit gefühlt einer Million anderer Attersee-Fans teilen.

Mit dem Zweirad

Mit dem Radl dauert die Tour rund um den See etwas mehr als 3 Stunden, wenn ihr mit durchschnittlich 15 km/h in die Pedale tretet. Sarah ist manchmal auch mit ihrer Vespa unterwegs. Dafür braucht sie in der Regel etwa sieben Stunden. Warum dauert das länger, als mit dem Fahrrad, fragt sich der aufmerksame Leser? Nun, das liegt daran, dass Sarahs schnuckelige Höllenmaschine einfach schon zu viele Kilometer auf dem Buckel hat und sie es mit Dingen wie Service und Ölwechsel nicht so genau nimmt. Unfreiwillige Pausen sind da einfach Programm. Alle anderen Motorbiker, die mit einer gut servicierten Maschine eine Lake-Tour starten wollen, schaffen‘s aber unter Garantie weitaus schneller.

 

Per piedi

Rein theoretisch könnt ihr den Attersee auch zu Fuß umrunden. Wenn ihr an den Straßen entlang des Ufers mit rund 5 km/h unterwegs seid, wäre  euer Vorhaben in etwa 10 Stunden zu schaffen. Pausen sind da aber noch nicht all inclusive, höchstens mal ein schnelles Selfie als Beweis eurer verrückten Idee ist in dieser Zeit drin. Warum verrückt? Ganz einfach: Wenn ihr dieses Abenteuer tatsächlich wagen wollt, braucht ihr nämlich nicht nur viel Zeit und super-bequeme Laufpatscherl, sondern vor allem gute Nerven. Auch wenn es meist flach dahingeht, gibt es nämlich keinen durchgängigen Gehweg entlang des Attersee-Ufers. Das heißt: Ihr müsst euch ein großes Stück des Weges mit Autofahrern, Motorbikern und Radlern teilen. Was für ein Adrenalin-Kick!

Mit dem Schiff

Wer nicht nur dabei sein will, sondern mittendrin, sagt am besten „Schiff ahoi“ und chartert ein Boot. Im Juli und August sind Motorboote am See zwar tabu, aber es gibt viele Top-Alternativen. Das gute, alte Schlauchboot zum Beispiel. Oder ihr checkt euch ein Segel-, Tret- oder E-Boot. Super chic ist natürlich auch ein Stand-Up-Paddle. Damit könnt ihr stundenlang am See unterwegs sein. Wer es wie Sarah gemütlich will, geht mit unseren Attersee-Schiffen auf Kreuzfahrt. Neben dem Rundkurs Nord, der ein bisschen mehr als eine Stunde dauert, oder dem etwa zweieinhalbstündigen Rundkurs Süd, gibt es auch coole Themenfahrten. Mehr Infos über die einzelnen Angebote findet ihr auf: atterseeschifffahrt.at

 

Mit dem Badehoserl

Einmal rund um den Attersee schwimmen – ob das schon versucht wurde? Sarah weiß es auch nicht. Was sie aber weiß: Im August kann man bei der Attersee-Überquerung von Weyregg nach Attersee schwimmen. Zuletzt war der schnellste Schwimmer etwas mehr als 30 Minuten im Wasser. Heuer findet das große Schwimmen am 3. August statt. Die Strecke: 2,5 km. Na, wie wär‘s?

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